Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi prüfte am Montag im Rahmen eines Treffens mit Premierminister Mostafa Madbouly und Industrieminister Khaled Hashem die Umsetzung von Ägyptens Nationaler Industriestrategie 2026-2030.
Die Strategie zielt darauf ab, die Nicht-Öl-Exporte auf 100 Milliarden Dollar zu steigern und Ägyptens Position als regionales Produktionszentrum zu stärken. Sie identifiziert sieben Prioritätsbranchen: Konfektionskleidung, Textilien, Lebensmittelverarbeitung, Pharmazeutika, Automobilbau sowie Elektro-, Maschinenbau- und Elektronikindustrie.
Al-Sisi ordnete an, dass jede Komponente gemäß einem klaren Zeitplan umgesetzt wird, und betonte eine tiefere Integration in globale Wertschöpfungsketten. Das Treffen befasste sich zudem mit Plänen zur Ausweitung der inländischen Automobilproduktion und zur Lokalisierung von Fahrzeugtechnologien, einschließlich der Produktion von Elektrofahrzeugen.
Die Diskussion umfasste einen Fahrplan für die Lokalisierung der Stahlindustrie sowie die Initiative „Industry Solar“ zur Installation von Solaranlagen auf den Dächern von etwa 7.000 Fabriken. Minister Khaled Hashem präsentierte die Ägyptische Initiative für afrikanische industrielle Integration, die auf die Agenda 2063 der Afrikanischen Union abgestimmt ist.