Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi wies während einer Sitzung zur Strategie der Hochschulbildung an, die globale Stellung ägyptischer Universitäten zu stärken.
Das Treffen, an dem Premierminister Mostafa Madbouly und Hochschulminister Abdel Aziz Konsowa teilnahmen, befasste sich mit Plänen, Ägypten zu einem regionalen Zentrum für Hochschulbildung und Forschung auszubauen. Ägypten verfügt derzeit über 129 Universitäten verschiedener Art.
Al-Sisi betonte, dass Reformen in Bildung und Forschung der Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung seien. Die Beamten erörterten die Digitalisierung von Universitätssystemen, ein Projekt für unternehmensweites Ressourcenmanagement sowie neue Zentren für die Entwicklung der Lehrkräfte.
Der Präsident forderte zudem die Eröffnung weiterer Zweigstellen ausländischer Universitäten in Ägypten sowie gemeinsame Programme mit führenden internationalen Einrichtungen. Zu den Plänen gehören eine Niederlassung der Universität Kairo in Eritrea sowie eine neue Finanzierungsstelle in Zusammenarbeit mit der Zentralbank von Ägypten, um Stipendien und Doppelabschlüsse zu unterstützen.
Weitere Themen waren die Verknüpfung von Forschung und Industrie, die Förderung von Innovationen sowie die Modernisierung von Universitätskliniken in Alexandria.