Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi traf sich mit Hassan Abdalla, dem Gouverneur der Zentralbank von Ägypten, um Inflationstrends, Devisenreserven sowie die Auswirkungen regionaler Spannungen auf die Wirtschaft zu erörtern.
Das Treffen befasste sich mit Ägyptens wirtschaftlichem Reformprogramm und damit, wie die anhaltenden regionalen Konflikte die Inflation, die Leistungsbilanz und die Kapitalströme beeinflusst haben. Die Inflation war vor der jüngsten Krise von einem Höchststand von 38 % auf etwa 11 % gesunken, während die internationalen Nettoreserven im April 2026 einen Rekordwert von 53 Mrd. USD erreichten.
Diese Reserven können etwa 6,3 Monate an Importen decken und entsprechen 158 % der kurzfristigen Auslandsschulden. Gouverneur Abdalla bestätigte die Politik der Zentralbank, einen flexiblen Wechselkurs beizubehalten, um auf externe Schocks reagieren zu können.
Zudem wurden die Vorbereitungen für die Ausrichtung der 33. Jahrestagung der African Export-Import Bank durch Ägypten in El Alamein im Juni überprüft. Präsident Al-Sisi wies die Beamten an, die Arbeit an der fiskalischen Nachhaltigkeit, der finanziellen Disziplin und dem Schuldenmanagement zu beschleunigen und gleichzeitig den Aufbau der Reserven fortzusetzen und die Inflation einzudämmen.