Alabama Wide Receiver Germie Bernard hat Pläne für einen Pre-Draft-Besuch bei den Pittsburgh Steelers im April enthüllt. Er erzählte die Details während eines Interviews auf SiriusXM Blitz. Die Steelers haben im Vorfeld des Draft mehrere Wide Receiver zu Gast gehabt.
Die Pittsburgh Steelers evaluieren weiterhin Wide Receiver-Talente vor dem NFL Draft, wobei Germie Bernard aus Alabama als nächster auf der Liste für einen persönlichen Besuch steht. Bernard, ein Kandidat für den zweiten Tag des Draft, verriet seine bevorstehende Reise während eines Interviews am Donnerstag auf SiriusXM Blitz. Auf die Frage nach seinem Zeitplan sagte er: "Ich habe einen Besuch im April in Pittsburgh, aber sonst, nein. Es sind einfach mehr Zoom-Interviews." Die Steelers hatten bereits Jeff Caldwell von Cincinnati und Kendrick Law von Kentucky zu Gast und planen auch ein Treffen mit Denzel Boston von Washington. Bernard beeindruckte in zwei Spielzeiten bei der Crimson Tide. Im Jahr 2025 verzeichnete er 64 Balleroberungen für 862 Yards und sieben Touchdowns und führte das Team bei den Fängen und Yards an, während er bei den Scores an zweiter Stelle lag. Beim NFL-Combine wog er 6-1, 206 Pfund und lief 4,48 Sekunden im 40-Yard-Dash. Scouting-Berichte loben Bernards raffiniertes Routing, das es ihm erlaubt, sowohl draußen als auch im Slot zu spielen. Die Daten von Pro Football Focus zeigen, dass er im Jahr 2025 bei 487 Einsätzen auf der Außenposition und bei 308 Einsätzen im Slot spielte. Zu seinen Stärken gehören Körperlichkeit, Kontaktbalance und Geschicklichkeit in der Zonendeckung, wobei er Head Fakes und Hebelwirkung effektiv einsetzt. Beobachter bemerken jedoch Einschränkungen bei der Höchstgeschwindigkeit, der Beweglichkeit gegen Pressdeckung und der Effektivität gegen Manndeckung, wobei die meiste Produktion gegen Zonendefense stattfindet. Vergleiche ziehen Parallelen zu Jarvis Landry und Earl Bennett und bewerten ihn mit einer Note von 8,3 als potenziellen Langzeit-Starter. Mock Drafts schätzen ihn auf Platz 54 der Gesamtwahl, was ihn in den Bereich von Tag zwei und in Reichweite bringt, falls die Steelers auf einen Receiver in der ersten Runde verzichten.