Internationale Wetterzentren warnen vor einem möglichen Super-El-Niño zwischen 2026 und 2027. Das Ideam berichtet von einer 61-prozentigen Wahrscheinlichkeit, dass das Phänomen zwischen Ende Mai und Juni einsetzen wird.
Führende Klimavorhersagezentren wie Ecmwf, Noaa und JMA prognostizieren einen Temperaturhöchstwert in der Niño-3.4-Region zwischen +2,5 und +3,0 °C. Diese Intensität entspricht den Extremereignissen von 1997/98 und 2015/16.
Der Wärmegehalt unter der Oberfläche im äquatorialen Pazifik zeigt bereits Anomalien von nahezu +5 °C in einer Tiefe zwischen 100 und 150 Metern. Experten wie Kristjan Lepik weisen auf Ähnlichkeiten zum Phänomen von 1997 hin.
In Kolumbien gibt das Ideam an, dass die Niederschläge im April in der Andenregion bis zu 70 Prozent unter dem Normalwert liegen könnten. Die Modelle weisen dem Szenario eines Super-El-Niño für das Quartal Dezember-Januar-Februar 2026-2027 eine Wahrscheinlichkeit von 61 Prozent zu.