Alexander Zverev hat sich vom Einzel-Feld des ABN AMRO Open in Rotterdam wegen wiederkehrender Knöchelprobleme zurückgezogen. Der 28-jährige Deutsche, der in diesem Jahr die Halbfinals der Australian Open erreicht hat, hat auf Anraten seines Physiotherapeuten die Erholung priorisiert. Trotz des Single-Aus bleibt Zverev im Doppel-Feld mit Partner Karen Khachanov gemeldet.
Alexander Zverevs Entscheidung, auf das Einzel beim ABN AMRO Open zu verzichten, folgt auf einen starken Saisonstart 2026. Er begann mit der United Cup und erreichte die Halbfinals der Australian Open, wo er trotz Aufholjagd von zwei Sätzen Carlos Alcaraz in fünf Sätzen unterlag. Zverev weist laut Infosys ATP Win/Loss Index eine Bilanz von 6:2 in diesem Jahr auf. Der Rückzug wurde am Mittwoch über die Social-Media-Kanäle des Turniers bekanntgegeben. Zverev, der bereits sechs Mal in Rotterdam gespielt hat, war zuletzt 2023 dort, wo er in Runde zwei gegen Tallon Griekspoor ausschied. „Ich finde es unglaublich bedauerlich, diese Entscheidung treffen zu müssen“, sagte Zverev. „Beim ABN AMRO Open habe ich als junger Spieler schon eine Chance bekommen, deswegen freue ich mich immer, zurückzukehren. Angesichts meiner Knöchelgeschichte muss ich jedoch die Erholung priorisieren und keine Risiken eingehen. Ich wünsche allen in Rotterdam eine tolle Woche.“ Turnierdirektor Richard Krajicek zeigte Verständnis: „Angesichts seiner Vorgeschichte hätten wir Alexander natürlich gerne wieder auf dem Platz gesehen, aber wir verstehen seine Entscheidung. Jeder erinnert sich noch an die Bilder und die Auswirkungen seiner vorherigen Knöchelverletzung.“ Obwohl Zverev im Einzel fehlt, ist er für das Doppel mit Karen Khachanov, Weltranglistenersten 18 und zweimaligem Grand-Slam-Halbfinalisten, gemeldet. Es ist ihr erstes Doppelpaar, obwohl sie sich neunmal im Einzel getroffen haben, inklusive des olympischen Finals in Tokio. Zverev hat ATP-Doppeltitel mit Bruder Mischa, Khachanov gewann 2023 die Madrid-Doppel mit Andrey Rublev. Das ABN AMRO Open findet vom 9. bis 16. Februar statt und präsentiert Topspieler wie Alex de Minaur, Felix Auger-Aliassime und Alexander Bublik im Einzel-Feld. Weitere bemerkenswerte Doppelpaarungen sind Alexander Bublik mit Hubert Hurkacz.