Ein 23-jähriger Student der Amity University ist am Mittwochnachmittag in einer wassergefüllten Baugrube im Sektor 94 von Noida ertrunken, während er mit drei Freunden eine bestandene Prüfung feierte. Die drei Freunde konnten sicher gerettet werden. Die Rettungsmaßnahmen gestalteten sich aufgrund des tiefen Wassers und der Vegetation schwierig und dauerten über eine Stunde.
Harshit Bhatt, ein Student im letzten Studienjahr an der Amity School of Physical Education, ertrank gegen 15:15 Uhr in der Nähe des Supertech-Projekts Supernova nahe dem Noida-Greater Noida Expressway. Nach Angaben der Polizei hatten er und drei Freunde ihre Motorräder geparkt und das teilweise eingezäunte Gelände nach einer Prüfung betreten.
Die Grube gehört zum Projekt des Noida Convention and Habitat Centre, das sich über 20 Acres in der Zone der Noida Industrial Development Authority erstreckt. Der Chief Minister Yogi Adityanath legte am 2. März 2020 den Grundstein für das Projekt mit geschätzten Kosten von 685 Crore Rupien. Ein hochrangiger Beamter der Noida Authority teilte der Zeitung The Indian Express mit, dass der Auftrag an die Uttar Pradesh Rajkiya Nirman Nigam vergeben worden war, die Arbeiten jedoch im Jahr 2021 eingestellt wurden und die Firma auf eine schwarze Liste gesetzt wurde.
Die Familie gab an, dass Harshit schwimmen konnte, konnte sich jedoch nicht erklären, warum er in das tiefe Wasser gegangen ist. Ein Verwandter sagte gegenüber The Indian Express: „Seine Freunde sagten, Harshit hätte geäußert, dass er schwimmen gehen wolle.“ Die Polizei fand am Unglücksort mehrere Bierflaschen und ermittelt derzeit.
Der Krankenwagenfahrer Saroj Kashyap, der Müllsammler Chaman Singh und der E-Rikscha-Fahrer Harsh halfen bei der Rettung. Teams der NDRF, SDRF und der Feuerwehr bargen den Leichnam nach etwa 90 Minuten, da die Grube tief war und mit Gras und Algen bewachsen war. Der DCP von Noida, Saad Miya Khan, erklärte: „Wir versuchen festzustellen, was genau passiert ist.“ Die Amity University sprach ihr Beileid aus und teilte mit, dass sie mit der Polizei kooperiere. Der Vorfall ereignet sich weniger als drei Monate nach dem ähnlichen Ertrinken des Softwareingenieurs Yuvraj Mehta im Sektor 150.