Der ehemalige Weltranglistenerste Andy Roddick hat Ben Shelton nach der Erstrundenniederlage des US-Amerikaners in Wimbledon kritisiert. Der an Position vier gesetzte Shelton unterlag dem finnischen Qualifikanten Otto Virtanen in fünf Sätzen.
Roddick äußerte sich im „Served Podcast“ zu der Niederlage. „Ben hat großartig gespielt“, sagte er. „Er verliert gegen den Qualifikanten Virtanen, die Nummer 150 der Welt. Wenn man die Nummer vier oder fünf der Welt ist, muss man bei so einer Niederlage einfach mal in den Spiegel schauen.“
Shelton konnte während des gesamten Spiels nur einen von zwölf Breakbällen nutzen. Virtanen, der etwa auf Rang 150 geführt wird, zeigte seine beste Leistung und zog in die nächste Runde ein.
Auch andere US-Spieler schieden früh aus. Taylor Fritz verlor glatt in drei Sätzen gegen Alexander Zverev, während er mit einer Knieverletzung zu kämpfen hatte. Frances Tiafoe unterlag Alexander Bublik in fünf Sätzen, nachdem er im dritten Satz neun Satzbälle vergeben hatte.
Roddick bleibt der letzte US-Amerikaner, der ein Wimbledon-Finale erreichte – ein Erfolg, der ihm im Jahr 2009 gelang.