Futterspender, die von der Bezirksverwaltung Västerbotten aufgestellt wurden, haben Polarfüchsen in den Bergen von Västerbotten bei der Nahrungssuche geholfen. Die Art war Ende der 1990er Jahre fast ausgestorben, doch dank Schutzmaßnahmen gibt es heute wieder rund 277 ausgewachsene Tiere in Schweden.
In Västerbotten waren Polarfüchse Ende der 1990er Jahre fast ausgestorben. Die Art ist nach wie vor gefährdet und steht mit geringen Bestandszahlen auf der Roten Liste, aber ergänzende Maßnahmen haben Ergebnisse geliefert. Laut ArtDatabanken gibt es in Schweden etwa 277 ausgewachsene Polarfüchse, ein Anstieg gegenüber den 165 Tieren vor fünf Jahren.Futterspender wurden von der Bezirksverwaltung Västerbotten in den Bergen von Västerbotten aufgestellt. Sie sind so konstruiert, dass nur Polarfüchse an das Futter gelangen können – Rotfüchse und Vielfraße sind zu groß dafür. Die Futterstellen helfen insbesondere in Jahren mit einem Mangel an Wühlmäusen und Lemmingen."Die Polarfüchse haben zugenommen, sie finden auch dann Nahrung, wenn Wühlmäuse knapp sind", sagt Åsa Granberg von der Bezirksverwaltung Västerbotten gegenüber SVT Västerbotten.