Entscheidung zur Robbenjagd erlaubt mehr Kegelrobben zu erschießen als im Vorjahr

Die schwedische Umweltbehörde hat über Lizenz- und Schutzejagd auf Robben für den Zeitraum von 2026 bis Anfang 2027 entschieden. Insgesamt 1.350 Kegelrobben dürfen erlegt werden, ein Zuwachs von 350 Tieren im Vergleich zum Vorjahr. Schutzejagd ist auch auf 400 Ringelrobben und Hafenrobben in bestimmten Regionen gestattet.

Die schwedische Umweltbehörde Naturvårdsverket hat eine Entscheidung über Lizenz- und Schutzejagd auf Robben getroffen, um Schäden an kleinmaßstäblicher gewerblicher und Freizeitfischerei zu verringern. Die Lizenzjagd gilt nur für Kegelrobben, die nach Angaben der Behörde die größten Schäden an Fischereigerät, Fängen und bestimmten Fischbeständen verursachen. Insgesamt 1.350 Kegelrobben dürfen in allen Kreisen entlang der Ostsee erlegt werden, gegenüber 1.000 Tieren im Vorjahr.nnDie Jagd ist in Perioden unterteilt. Für die Lizenzjagd auf Kegelrobben sieht Periode eins kreisweise Quoten vom 20. April bis 20. Mai 2026 und 6. Juni bis 14. August 2026 vor. Periode zwei umfasst eine gemeinsame Quote vom 15. August 2026 bis 15. Januar 2027.nnSchutzejagd ist auf Ringelrobben in Halland, Västra Götaland und Teilen von Skåne mit insgesamt 200 Tieren erlaubt. Die Perioden sind 20. April bis 20. Mai 2026, 1. September 2026 bis 31. Januar 2027 sowie 1. Februar bis 19. April 2027. Für Hafenrobben in den Kreisen Norrbotten, Västerbotten, Västernorrland und Gävleborg dürfen 200 Tiere in ähnlichen Perioden erlegt werden.nn„Wir bewerten die diesjährige Jagdentscheidung als gut ausgewogen, um die Schäden zu verhindern, die Robben verursachen können – sowohl an Fischereigerät und Fängen als auch an bestimmten Fischbeständen“, sagt Jens Andersson aus der Wildtieranalyseseinheit bei Naturvårdsverket in einer Pressemitteilung.nn„Obwohl das Schadensmuster im gewerblichen Fischfang weiterhin hoch ist, sehen wir Gründe für gewisse Vorsicht bei der Anzahl der zu erlegenden Robben, bis mehr Kenntnisse über die Bestandsentwicklung vorliegen“, fügt er hinzu.

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