Argentinischer Immobilienmarkt verzeichnet starken Rückgang bei Hypothekenkrediten

Der Immobilienmarkt in Argentinien bleibt bei der Anzahl der Eigentumsübertragungen stabil, sieht sich jedoch laut Experten mit einem deutlichen Rückgang bei Hypothekenkreditgeschäften konfrontiert.

Der Immobilienentwickler Alejandro Braña berichtete von einem Rückgang der Hypothekenkreditgeschäfte um 55 % im Jahresvergleich, sowohl in der Stadt als auch in der Provinz Buenos Aires. Er wies darauf hin, dass fast neun von zehn Transaktionen über die Banco Nación abgewickelt werden und Privatbanken derzeit keine Hypothekenkredite anbieten.

Valeria Goldman, Vorstandsmitglied des Colegio de Escribanos de la Ciudad de Buenos Aires, erklärte, dass im Mai in der Hauptstadt etwa 5.400 Eigentumsurkunden registriert wurden, ein Wert ähnlich dem des Vorjahres. Sie hob hervor, dass die Hypothekenkredite im Vergleich zum selben Zeitraum um 37 % zurückgegangen seien.

Goldman fügte hinzu, dass Immobilien zwischen 2025 und 2026 um 10 % bis 15 % an Wert gewonnen hätten. In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden in der Stadt mehr als 23.000 Eigentumsurkunden ausgestellt. Beide Experten waren sich einig, dass die aktuellen Transaktionen überwiegend durch Eigenkapital der Käufer finanziert werden.

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