Arleen Lorrance, eine über achtzigjährige Bewohnerin des Westminster Village im texanischen Scottsdale, Arizona, entwickelte den populären Satz „Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst“ in den frühen 1970er Jahren nach einer spirituellen Erfahrung in der Nähe von Esalen. Der Slogan, der lange Zeit fälschlicherweise Mahatma Gandhi zugeschrieben wurde, entstand aus ihrer Erleuchtung an einer Highschool in Brooklyn. Lorrance berichtete von diesem transformativen Moment und dem von ihr ins Leben gerufenen Love Project.
Arleen Lorrance kreierte den Satz nach einer tiefgreifenden spirituellen Begegnung, als sie eine Blume in der Nähe von Esalen, dem Rückzugszentrum in Big Sur, bewunderte. „Ich war die Blume und die Blume war ich“, erinnerte sie sich und beschrieb ein Gefühl der Einheit, das ihr Verlangen nach Schauspielerei und Sex beendete. Zurück an der Thomas Jefferson High School in Brooklyn führte ein Lichtstrahl zu der Erkenntnis, sich auf die Selbstveränderung zu konzentrieren, anstatt andere verändern zu wollen, was zu dem Slogan führte: „Sei die Veränderung, die du sehen möchtest, anstatt zu versuchen, jemand anderen zu ändern.“ Dies wurde das erste von sechs Liebesprinzipien in ihrem Schulprogramm, dem Love Project, bei dem Lehrer und Schüler bedingungslose Liebe durch Aktionen wie Plätzchen backen und das Verteilen von Büchern förderten. Der Schulleiter beschrieb es als eine „Art Club für menschliche Beziehungen“, der die Schüler verbesserte, während ein Schulrat nach anfänglichen Zweifeln die Wirkung lobte. Lorrance lebt heute in der Seniorenwohnanlage Westminster Village mit ihrer Lebensgefährtin Diane Kennedy Pike, der Witwe des episkopalen Bischofs James Pike. Sie hat unter anderem die Bücher „The Love Principles“, „Buddha from Brooklyn“ und „Sam Jaffe“ verfasst. Der Satz verbreitete sich weit in den Bereichen Selbsthilfe und Politik – von Barack Obama und Al Gore bis hin zu Republikanern, die ihn während der Wahlkämpfe von Donald Trump zitierten – sowie in Organisationen wie der „Be the Change Today Foundation“. Obwohl Gandhi 1913 einen ähnlichen Gedanken äußerte, schreiben Forscher den Slogan Lorrance zu. Die Beständigkeit des Slogans erstreckt sich über Aktivismus, persönliches Wachstum und Marken, doch Lorrance führt ein zurückgezogenes Leben und korrigiert gelegentlich Fremde, die Fanartikel mit der Aufschrift „Be the Change“ tragen.