Dissidenten, die mit dem Alias Calarcá in Verbindung stehen, setzen Berichten zufolge Landwirte in vier Gemeinden von Huila unter Druck, bei der Stichwahl um das Präsidentenamt am 21. Juni für Iván Cepeda zu stimmen.
Nach Beschwerden aus offiziellen Quellen und des Abgeordneten Omar Alexis Díaz laden die Fronten Iván Díaz und Rodrigo Cadete des Blocks Jorge Suárez Briceño Gemeindeführer in Algeciras, Tello, Baraya und Campoalegre vor. Bei den Treffen wird unter Androhung von Konsequenzen wie Zwangsarbeit Unterstützung für den Kandidaten der Nationalregierung gefordert. Die Regierungssekretärin von Huila, Liliana Vásquez, berichtete, dass das öffentliche Ministerium vor Nötigung in ländlichen Gebieten gewarnt habe. Die Behörden haben die militärische Präsenz in den betroffenen Gemeinden erhöht und garantieren das Recht auf freie Stimmabgabe ohne Einmischung. Ein Dekret des Innenministeriums verbietet die Nutzung von Mobiltelefonen und Kameras in Wahllokalen zwischen 8:00 und 16:00 Uhr. Vásquez wies darauf hin, dass Justizgremien die Einhaltung dieser Regel überwachen werden. Die Vorladungen beinhalten laut Aussagen, die LA NACIÓN vorliegen, die Bildung von Bauernmilizen und die Registrierung von Minderjährigen unter 14 Jahren. Die Beschwerden wurden bei der Staatsanwaltschaft und der Generalinspektion eingereicht.