Das Vizepräsidentschafts-Ticket von Abelardo De La Espriella erzielte am 31. Mai ein starkes Ergebnis im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen. José Manuel Restrepo führte die Unterstützung auf die wachsende öffentliche Sorge hinsichtlich Unsicherheit und Erpressung zurück.
José Manuel Restrepo, ehemaliger Finanzminister und Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, erklärte, die Wähler hätten einen Vorschlag gewürdigt, der die Verfassung von 1991 und die Privatinitiative verteidige. Er betonte die Ermüdung gegenüber der Regierung von Gustavo Petro sowie dem Kandidaten Iván Cepeda aufgrund dessen, was er als Kollusion mit kriminellen Gruppen bezeichnete. Restrepo stellte fest, dass Erpressung zu einer nationalen Pandemie geworden sei und die Politik des „Totalen Friedens“ gescheitert sei. Er schlug Megagefängnisse durch private Konzessionen sowie eine Verkleinerung des Zentralstaates vor, um Korruption zu bekämpfen und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Im Gesundheitswesen versprach der Kandidat, sofort 10 Billionen Pesos bereitzustellen, um die Versorgung mit Medikamenten und die medizinische Betreuung zu gewährleisten, gepaart mit einer strengeren Aufsicht über die Gesundheitsanbieter. Zudem verpflichtete er sich, bestehende Sozialprogramme zu stärken, ohne sie abzuschaffen. Restrepo unterstrich die Rolle von Huila für die Kampagne und rief dazu auf, die Unterstützung vor der Stichwahl auszubauen, wobei er Behauptungen zurückwies, seine Regierung würde den Mindestlohn kürzen.