Nach den Parlamentswahlen im März 2026, die wichtige Kandidaturen festigten, hat die kolumbianische National Civil Registry die Reihenfolge der 14 Präsidentschaftskandidaten auf dem Stimmzettel für den ersten Wahlgang am 31. Mai ausgelost. Iván Cepeda führt auf Platz 1, Abelardo de la Espriella steht an 5. Stelle und Paloma Valencia auf Platz 12.
Die Auslosung der Positionen für den Präsidentschaftsstimmzettel fand im Centro de Convenciones Ágora in Bogotá statt und wurde von der Europäischen Union, der MOE Colombia, Kontrollinstanzen, internationalen Wahlbeobachtern sowie Parteivertretern überwacht. Die National Civil Registry wies die Plätze für die 14 Kandidaten und ihre jeweiligen Vizepräsidentschaftskandidaten für die Wahl zur Nachfolge von Gustavo Petro zu. Zu den wichtigsten Platzierungen gehören: Iván Cepeda und Aída Quilcué (Pacto Histórico) auf Platz 1; Abelardo de la Espriella und José Manuel Restrepo (Defensores de la Patria) auf Platz 5; Paloma Valencia und Juan Daniel Oviedo (Centro Democrático) auf Platz 12; Claudia López und Leonardo Huerta (Con Claudia Imparables) auf Platz 3; Sergio Fajardo und Edna Bonilla (Dignidad & Compromiso) auf Platz 13 sowie Roy Barreras und Martha Lucía Zamora (La Fuerza) auf Platz 9.
Der nationale Wahlleiter Hernán Penagos merkte an, dass das Design des Stimmzettels, das Fotos, Namen und Logos enthält, in Fokusgruppen getestet wurde, um den Wahlvorgang zu erleichtern. Experten sind sich einig, dass die Position die Erinnerung der Wähler unterstützen kann, insbesondere bei Unentschlossenen, auch wenn sie das Wahlergebnis nicht direkt bestimmt. Mauro Sánchez vom Pacto Histórico betonte den Vorteil von Platz 1 für die Sichtbarkeit von Cepeda und die Fehlerreduzierung. Ana María Rincón von der Salvación Nacional betonte, dass De la Espriella eher auf den Bekanntheitsgrad als auf die Position setze. Tatiana Méndez vom Centro Democrático hob die Führungsqualitäten von Valencia hervor. Der Analyst Juan Pablo Suárez Charry wies darauf hin, dass die Auswirkungen aufgrund der visuellen Hilfsmittel gering seien, im Gegensatz zu den Parlamentswahlen vom 8. März. Die Wähler wählen auf dem Stimmzettel im Briefformat eine Option aus; mehrfache Markierungen machen den Stimmzettel ungültig.