Eine Gruppe von Führungspersönlichkeiten aus Cartago im Valle del Cauca hat die Bewegung „Damas cartagüeñas por la democracia“ gegründet, um die Präsidentschaftskandidatur von Paloma Valencia zu unterstützen. Die Initiative weitet sich auf benachbarte Gemeinden aus und plant eine Großveranstaltung am 6. Mai. Der ehemalige Abgeordnete Emilio Merino hat bei der Organisation eine Schlüsselrolle gespielt.
In Cartago hat ein Kollektiv von Frauen mit sozialem und bürgerschaftlichem Engagement die Bewegung „Damas cartagüeñas por la democracia“ ins Leben gerufen. Die Gruppe zielt darauf ab, die Wahldebatte im Norden des Valle del Cauca zu prägen, indem sie Paloma Valencias Präsidentschaftskandidatur für die Partei Centro Democrático unterstützt. Die Mitglieder betreiben Wähleraufklärung, suchen den direkten Kontakt in Wohnvierteln und ländlichen Gebieten und fördern eine informierte Stimmabgabe. Der ehemalige Abgeordnete Emilio Merino, früherer Präsident der Versammlung des Valle del Cauca, fungierte als Hauptorganisator. Er schlug die Brücke zwischen den Führungspersönlichkeiten und Valencias Kampagne und unterstützte sie bereits ab November 2025 – noch vor ihrer offiziellen Nominierung bei den Vorwahlen im März. Zu den Mitgliedern gehört auch die Stadträtin von Cartago, Angélica León Pulgarín. Die Bewegung weitet sich nun auf weitere Gemeinden im Norden des Valle aus, indem sie ihr Organisationsmodell repliziert. Sie kündigten eine wichtige Veranstaltung für den 6. Mai im Gran Salón des Hotels Mariscal Robledo an, bei der 800 bis 1.000 Teilnehmer erwartet werden. Die Veranstaltung wird von Merino koordiniert, um ihre Arbeit hervorzuheben und die Unterstützernetzwerke zu stärken. Diese Bürgerinitiative betont die Wiederbelebung bürgerschaftlicher Werte und die Aussicht auf die erste weibliche Präsidentin Kolumbiens.