Illustration of President-elect De la Espriella receiving his credential and warning criminal groups.
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De la Espriella erhält Beglaubigungsschreiben und stellt kriminellen Gruppen ein Ultimatum

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Der gewählte Präsident Abelardo De la Espriella erhielt am 25. Juni sein Beglaubigungsschreiben vom Nationalen Wahlrat und warnte kriminelle Organisationen, dass sie einen Monat Zeit hätten, sich dem Staat zu unterwerfen.

Abelardo De la Espriella nahm das Dokument entgegen, das ihn als gewählten Präsidenten für die Amtszeit 2026-2030 ausweist, gemeinsam mit dem gewählten Vizepräsidenten José Manuel Restrepo. Überreicht wurde das Dokument vom Präsidenten des Nationalen Wahlrates, Cristian Quiroz.

In seiner anschließenden Rede wandte sich De la Espriella an illegale bewaffnete Gruppen. „Sie haben einen Monat Zeit, ihre Unterwerfung unter den Staat zu organisieren. In meiner Regierung wird es keine großzügigen Angebote oder inakzeptablen Zugeständnisse geben, wie sie das nun endende Regime gemacht hat“, erklärte er.

Der gewählte Präsident kritisierte zudem die scheidende Regierung von Gustavo Petro. Er sagte, er werde ein „tief gespaltenes“ Land übernehmen und die vorherige Regierung habe die Institutionen geschwächt und Spaltungen gefördert.

Er teilte außerdem mit, dass er bereits gemeinsam mit dem gewählten Vizepräsidenten an der Zusammenstellung des Ministerkabinetts arbeite.

Was die Leute sagen

Die ersten Reaktionen auf X loben das Ultimatum von De la Espriella an kriminelle Gruppen weitgehend als starken Bruch mit der bisherigen Politik, wobei einige Nutzer es als klares Signal gegen Straflosigkeit hervorheben. Skeptische Stimmen hinterfragen die Glaubwürdigkeit des Präsidenten aufgrund angeblicher Verbindungen zu kriminellen Aktivitäten in der Vergangenheit. Nachrichtenberichte thematisieren die Übergabe der Beglaubigung und die Ein-Monats-Frist neutral, während andere die Kontraste zum Ansatz der vorherigen Regierung betonen.

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