Der britische Tennisspieler Arthur Fery sah sich Kritik ausgesetzt, nachdem er erklärte, sich trotz seiner französischen Wurzeln sehr britisch zu fühlen. Die Äußerungen fielen im Vorfeld seines Wimbledon-Halbfinalspiels.
Fery wurde in Frankreich als Sohn französischer Eltern geboren und zog als Kind nach London. Er vertritt Großbritannien und trat bereits bei Davis-Cup-Spielen für das Land an.
In einer Pressekonferenz nach dem Spiel sagte Fery, dass seine Verbindung zu Frankreich verblasst sei. "Ich fühle mich sehr britisch", erklärte er und verwies darauf, dass er seit vielen Jahren in Großbritannien lebe.
Fans in den sozialen Medien stellten seine Aussagen in Frage. Einige bezeichneten ihn als "zu 100 % französisch", während andere unterstellten, die Kommentare dienten lediglich einer besseren Öffentlichkeitsarbeit.
Fery trifft am Freitag auf dem Centre Court im Wimbledon-Halbfinale auf Alexander Zverev.