Der britische Spieler Arthur Fery verdiente 1,2 Millionen Dollar für das Erreichen des Wimbledon-Halbfinals, muss davon jedoch fast die Hälfte an Steuern abführen. Nach Abzügen wird sein Nettogewinn voraussichtlich bei rund 660.000 Dollar liegen.
Arthur Ferys Lauf in Wimbledon endete mit einer Halbfinalniederlage gegen Alexander Zverev. Der britische Wildcard-Inhaber hatte sich zuvor gegen Damir Dzumhur, Otto Virtanen, Zizou Bergs, Grigor Dimitrov und Flavio Cobolli durchgesetzt.
Vor diesem Turnier beliefen sich Ferys bisherige Karriere-Einnahmen auf etwas mehr als 883.000 Dollar. Sein Wimbledon-Preisgeld hat diese Summe durch ein einziges Turnier mehr als verdoppelt.
Die britischen Steuervorschriften sehen vor, dass 45 Prozent der 1,2 Millionen Dollar Gewinn versteuert werden müssen. Nach dem Quellenabzug von 20 Prozent fallen weitere 25 Prozent an, da Fery in den höchsten Steuersatz fällt.
Da Fery in der Nähe des All England Clubs wohnt, werden Reisekosten sein verbleibendes Vermögen nicht weiter schmälern.