Die Jahresversammlung des Schwedischen Olympischen Komitees hat den Antrag des Leichtathletikverbandes zurückgewiesen, die Nominierung für Olympische Spiele an internationalen Normen auszurichten. Die aktuellen SOK-Regeln, die ein Top-12-Potenzial voraussetzen, bleiben bestehen. Die schwedische Sportbewegung unterstützt das bestehende System.
Auf der Jahresversammlung des Schwedischen Olympischen Komitees (SOK) wurde der Vorschlag des Leichtathletikverbandes laut Berichten von SVT abgelehnt. Der Verband hatte eine Änderung des Nominierungssystems angestrebt, wonach das Erfüllen der internationalen olympischen Qualifikationsnormen für eine Aufnahme in das Team ausreichen sollte.
Die Versammlung entschied, an den Regeln des SOK festzuhalten. Das bedeutet, dass Athleten weiterhin als fähig eingestuft werden müssen, bei Olympischen Spielen eine Platzierung unter den besten zwölf zu erreichen, um teilnehmen zu können. Die gesamte schwedische Sportbewegung unterstützt dieses System.
Mehrere Sportpersönlichkeiten hatten sich in verschiedenen Zusammenhängen für den Vorstoß des Leichtathletikverbandes ausgesprochen, doch die Jahresversammlung entschied sich gegen eine Änderung der Regeln.