Mehrere namentlich nicht genannte schwedische Langläufer haben den Nationaltrainer Anders Bystroem wegen Kommunikationsproblemen und Führungsdefiziten kritisiert, berichtet eine Untersuchung der Expressen. Die Beschwerden erheben sich trotz der starken Leistungen des Teams bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina. Einige Athleten fordern einen Wechsel in der Teamführung.
Die Untersuchung der schwedischen Zeitung Expressen, die am Freitag veröffentlicht wurde, deckt Spannungen innerhalb des schwedischen Langlaufteams auf. Athleten haben anonym auf einen Mangel an Kommunikation, unzureichende Führung und fragwürdige Entscheidungen bei der Auswahl der Athleten hingewiesen. Diese Probleme hielten auch nach den exzellenten Ergebnissen des Teams bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina an. \n\nEin markantes Beispiel betrifft die Olympiasprintmeisterin Linn Svahn. Nach ihrem Goldmedaillensieg erfuhr Svahn demnach durch ein gebuchtes Flugticket, dass sie nicht am abschließenden Rennen der Spiele teilnehmen würde. Dieser Vorfall unterstreicht die von den Skiern genannten Kommunikationsprobleme. \n\nNationaltrainer Anders Bystroem räumte die Schwierigkeiten in einem Interview mit der Expressen ein. Er erklärte: „Kommunikation ist immer eine Herausforderung“, setzte die Kritik jedoch in den Kontext typischer Saisonend-Spannungen im Elitesport. Trotz der Erfolge, einschließlich Olympiamedaillen, setzen sich mehrere Skier für eine neue Führung an der Spitze des Nationalteams ein. \n\nDer Bericht benennt die unzufriedenen Athleten nicht und betont die Anonymität ihrer Beschwerden. Diese Entwicklung folgt auf das Ende der Olympischen Winterspiele 2026, bei denen Schweden im Langlauf bemerkenswerte Erfolge erzielte.