Victor Johansson hat seinen Wechsel von Leksand zum Rivalen Brynäs vollzogen und nennt als Grund den Vertrauensverlust in das Management seines ehemaligen Vereins nach einem angespannten Treffen. Im Interview mit der Zeitung Gefle Dagblad beschrieb der 20-jährige Verteidiger das angespannte Verhältnis während des Abstiegs von Leksand und lobte gleichzeitig die Stabilität bei Brynäs. Der Wechsel, über den erstmals letzte Woche berichtet wurde, sorgt aufgrund familiärer Bindungen und der Rivalität für Kontroversen.
Nach der Ankündigung seines Wechsels zu Brynäs infolge des Abstiegs von Leksand in die HockeyAllsvenskan in der vergangenen Woche, hat Victor Johansson den Verein nun offiziell verlassen. Der 20-jährige Verteidiger, der für die schwedische Junioren-Nationalmannschaft spielte und zwischenzeitlich an Oskarshamn ausgeliehen war, beschrieb ein entscheidendes Treffen, das sein Vertrauen in die Leksand-Führung erschütterte. Das Verhältnis verschlechterte sich, was seine sportliche Entwicklung hemmte, obwohl man nach dem Abstieg eine größere Rolle für ihn erwartet hatte.
Johansson, Sohn von Leksands ehemaligem Sportchef Thomas „Tjomme“ Johansson, entschied sich trotz der historischen Rivalität für Brynäs, da er dort ein ruhigeres Umfeld für seine Weiterentwicklung sucht. Er verwies auf den Druck in Leksand, wo Mannschaften in der Krise Schwierigkeiten hätten, junge Spieler zu integrieren. Von der Kritik der Fans unbeeindruckt, sagte er gegenüber Gefle Dagblad: „Jeder darf seine eigene Meinung haben.“ Der Transfer unterstreicht die Dynamik bei den Perspektivspielern im schwedischen Eishockey.