Patrik Zackrisson, ehemaliger Kapitän von Leksand, äußerte sich tief enttäuscht über die 0:4-Niederlage des Teams gegen HV71 in den Playoffs, die zum Abstieg aus der SHL führte. Der 38-jährige Center, inzwischen ein Leistungsträger bei Södertälje, betonte seine anhaltende Verbundenheit mit Leksand, konzentriert sich jedoch auf die aktuelle Postseason seines Teams. Spekulationen über eine Rückkehr zu seinem alten Verein wies er zurück und erklärte, darüber noch nicht nachgedacht zu haben.
Patrik Zackrisson spielte sechs Saisons für Leksand, davon fünf als Kapitän, bevor er den Verein im vergangenen Jahr verließ. Er hat die Schwierigkeiten des Teams, insbesondere das Ausscheiden gegen HV71 in der Relegation, aufmerksam verfolgt. „Ich habe sie absolut verfolgt. Es ist unglaublich traurig. Es ist verdammt bitter“, sagte Zackrisson gegenüber Hockeynews nach dem Sieg von Södertälje im sechsten Spiel gegen Kalmar in den Playoffs der HockeyAllsvenskan. „Gestern Abend herrschte ein Gefühl der Leere.“ Obwohl er für Södertälje spielt – wo er fast 25 Minuten Eiszeit verbuchte, die meisten im Spiel, sowohl im Powerplay als auch in Unterzahl –, machte Zackrisson aus seiner Zuneigung zu Leksand kein Geheimnis. „Ich habe absolut ein Leksand-Herz. Das ist nichts, wofür ich mich schämen müsste“, sagte er. Er äußerte sich besorgt über die finanziellen Probleme des Vereins und hofft auf einen starken Wiederaufbau für eine Rückkehr in die SHL. „Natürlich ist man besorgt. Man möchte wirklich, dass sie das regeln und stark zurückkommen.“ Zackrisson, der am Freitag 39 wird, hat seit dem Ausscheiden nicht mit den Verantwortlichen von Leksand gesprochen. Sein Vertrag bei Södertälje läuft nach dieser Saison aus, was Spekulationen über eine mögliche Rückkehr befeuert hat, doch er winkte ab: „Ich habe noch nicht einmal in diese Richtung gedacht. Ich lebe im Hier und Jetzt.“ Auf die Frage, ob er noch ein Jahr spielen werde, antwortete er: „Keine Ahnung. Darüber denke ich im Moment nicht nach.“ Zackrisson betonte, dass er die Playoffs genieße und jede zukünftige Entscheidung auch familiäre Aspekte berücksichtigen werde.