Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, sehnt sich nach den Feiertagen in ihrem Heimatdorf südlich von Hannover. Trotz verlängerter Verhandlungen zum UN-Haushalt möchte sie mit ihrer Familie zusammen sein. Die Politikerin betont die Bedeutung von Traditionen wie echten Kerzen am Tannenbaum.
Annalena Baerbock, die ehemalige deutsche Außenministerin und aktuelle Präsidentin der UN-Generalversammlung, äußerte in einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe ihren Wunsch, Weihnachten nicht in New York zu verbringen, sondern in Deutschland. Die 44-Jährige ist derzeit in New York tätig, wo die Weihnachtszeit viele Touristen anzieht. Dennoch priorisiert sie die Zeit mit ihrer Familie: «Wir müssen hier bei der UN noch den Haushalt für das nächste Jahr aufstellen, und da das angesichts der Weltlage gerade besonders schwierig ist, wurden die Verhandlungen just verlängert.» Sie hofft, dass ihre beiden Töchter nicht ohne sie abreisen.
Baerbock wuchs in einem Dorf auf, das zu Pattensen südlich von Hannover gehört. Traditionen wie Weihnachten mit der großen, lebhaften Familie und echten Kerzen am Tannenbaum sind ihr heilig. Im November 2024 bestätigten sie und ihr Ehemann Daniel Holefleisch ihre Trennung. Auf Fragen zu einer möglichen neuen Partnerschaft antwortete sie: «Ich gebe grundsätzlich keine Updates zu meinem Privatleben. Aber ohne das ständige Reisen und die dauerhafte öffentliche Beobachtung als Außenministerin habe ich endlich wieder mehr ganz normale Zeit für meine größte Liebe: meine beiden Töchter.»
Ihre Amtszeit als Präsidentin der UN-Vollversammlung endet erst im September 2026. Kürzlich veröffentlichte sie zwei Instagram-Videos im Stil US-amerikanischer Serien, um Jüngere anzusprechen und das UN-Motto «Better together, gemeinsam sind wir stärker» zu betonen. «Ich bin definitiv Generation 'Sex in the City'», sagte sie, fügte aber hinzu: «Aber ich komme leider nach wie vor nicht dazu, Serien zu schauen.» Diese Formate machen nur zwei von über 50 Videos aus.