Überschwemmungen im Regierungsbezirk Banjar in Süd-Kalimantan haben 116.027 Menschen betroffen und 22.991 Häuser überschwemmt, so die lokale Behörde für Katastrophenmanagement (BPBD). Tausende Bewohner sind weiterhin vertrieben, während die Behörden temporäre und dauerhafte Wohnlösungen vorbereiten.
Die Behörde für Katastrophenmanagement des Regierungsbezirks Banjar (BPBD) berichtet von anhaltenden weitreichenden Auswirkungen der Überschwemmungen in der Region Süd-Kalimantan. Stand 4. Januar 2026 sind 41.196 Haushalte oder 116.027 Personen betroffen, wobei 22.991 Häuser überschwemmt sind. Diese Daten teilte der amtierende Leiter der BPBD-Operationen Yayan Daryanto mit, während er Sozialminister Saifullah Yusuf bei einem Besuch am Überschwemmungsort im Unterbezirk Sungai Tabuk an jenem Sonntag begleitete.
Betroffen sind auch gefährdete Gruppen, darunter 272 Schwangere, 455 Säuglinge, 1.521 Kleinkinder, 2.380 Kinder, 275 Menschen mit Behinderungen und 2.911 Ältere. Beschädigte öffentliche Einrichtungen umfassen 141 Schulen, 131 Gotteshäuser, 18 Bürogebäude, 96 öffentliche Einrichtungen, 18 Brücken und 3.451 Hektar Ackerland und Gärten.
Derzeit sind 5.045 Menschen weiterhin evakuiert, da die Überschwemmungen nicht vollständig abgeebbt sind. Die Flutfläche hat sich von 16 auf acht Unterbezirke verringert. Yayan Daryanto erklärte diese Schwankung: „Das liegt an regionalen Vergleichen, bei denen die oberen Gebiete leicht betroffen sein könnten, aber im Unterlauf entlang des Flusses fast alle Bereiche überschwemmt sind.“
Für weitere Maßnahmen wird nach Ende der Notfallphase BPBD Geländeeinschätzungen durchführen, um Bedürfnisse für Übergangsunterkünfte (huntara) oder andere Hilfen festzulegen, einschließlich Kategorien der Hausschäden.