Der US-amerikanische Tennisspieler Ben Shelton hat eingeräumt, über seine unbeständigen Leistungen in dieser Saison trotz dreier Titelgewinne frustriert zu sein. Er äußerte sich vor dem DC Open, wo er am Dienstag seine Hartplatzsaison beginnt.
Shelton sicherte sich 2026 Titel in Dallas, München und Stuttgart auf unterschiedlichen Belägen. Sein bestes Grand-Slam-Ergebnis erzielte er bei den Australian Open mit dem Einzug ins Viertelfinale, während bei den French Open und in Wimbledon frühe Niederlagen folgten. Während einer Pressekonferenz vor dem Turnier in Washington sagte Shelton, die Unbeständigkeit seines Spiels sei die Hauptquelle seines Frusts. Er betonte sein Ziel, bei Turnieren die späteren Runden zu erreichen und Titel zu gewinnen, und fügte hinzu, dass Erstrundenniederlagen in vermeintlich leichteren Partien besonders enttäuschend seien. Shelton eröffnet seine Hartplatzsaison beim DC Open am Dienstag gegen Martin Damm Jr. In einem kürzlichen Trainingssatz unterlag er Jack Draper mit 1:6, wobei Shelton eine starke Bilanz von 95:51 auf Hartplätzen vorweisen kann und derzeit auf Platz 8 der Weltrangliste geführt wird.