Zwei Beamte der Verkehrspolizei von Bengaluru wurden am Samstag in separaten Vorfällen dabei gefilmt, wie sie Bestechungsgelder annahmen. Ein Polizeihauptkommissar wurde nach einer Voruntersuchung suspendiert. Die Vorfälle haben in der Öffentlichkeit Kritik an den Durchsetzungspraktiken ausgelöst.
Ein als Somashekhar identifizierter Polizeihauptkommissar der Verkehrspolizeistation Pulakeshinagar wurde suspendiert, nachdem er von dem Lkw-Fahrer Syed Afroz ein Bestechungsgeld in Höhe von 5.000 ₹ angenommen hatte. Laut der Suspendierungsanordnung des stellvertretenden Polizeikommissars der Verkehrspolizei Bengaluru Ost, Sahil Bagla, forderte Somashekhar die Zahlung während einer Fahrzeugkontrolle und drohte andernfalls mit einem Gerichtsverfahren. Der Fahrer nahm die Transaktion mit seinem Mobiltelefon auf und reichte das Video bei Vorgesetzten ein.
In einem weiteren Vorfall wurde ein stellvertretender Unterinspektor der Verkehrspolizeistation Peenya dabei gefilmt, wie er von einem Autofahrer am 8th Mile 200 ₹ annahm. Anwohner hielten den Austausch fest, bei dem der Autofahrer erklärte: „Ich habe 200 ₹ bezahlt und sie haben mich gehen lassen.“ Das Video tauchte später in den sozialen Medien auf.
Beide Beamten sollen während der Kontrollen keine vorgeschriebenen am Körper getragenen Kameras (Bodycams) verwendet haben. Die Vorfälle ereigneten sich am Samstag und warfen Fragen zur Einhaltung der Protokolle bei der Verkehrsüberwachung auf.