William 'Billy' Knight, ein bedeutender britischer Tennisspieler, der 1959 den Titel im Mixed-Doppel bei den French Open gewann, ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Knight war für seine Stärke auf Sandplätzen und seinen langjährigen Einsatz für Großbritannien im Davis Cup bekannt. Würdigungen aus der Tenniswelt unterstreichen sein Vermächtnis als Führungspersönlichkeit und Wettkämpfer.
William 'Billy' Knight, ein herausragender britischer Tennisspieler der 1950er und 1960er Jahre, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Er erlangte Berühmtheit, als er 1959 an der Seite der Mexikanerin Yola Ramirez Ochoa den Titel im Mixed-Doppel bei Roland Garros gewann und sich im Finale gegen Renee Schuurman Haygarth und einen jungen Rod Laver durchsetzte. Knight erreichte zudem zweimal das Halbfinale im Mixed-Doppel in Wimbledon sowie 1958 das Mixed-Doppel-Finale der Australian Open an der Seite von Jill Langley, das sie jedoch verloren. Im Einzel rückte er 1959 ins Viertelfinale der French Open vor, wo er dem späteren Champion Nicola Pietrangeli unterlag, und erreichte zwischen 1957 und 1964 viermal die vierte Runde in Wimbledon. Zuvor hatte er 1953 den Junioren-Einzeltitel in Wimbledon gewonnen. Auf der Tour sicherte sich Knight drei Einzeltitel bei den British Hard Court Championships in den Jahren 1958, 1963 und 1964 sowie den Sieg bei den German International Championships 1959. Von 1955 bis 1964 vertrat er Großbritannien in 43 Davis-Cup-Begegnungen und fungierte nach seinem Rücktritt 1968 in den 1990er Jahren als Kapitän der Mannschaft. Die Lawn Tennis Association drückte ihre Trauer aus: 'Die LTA ist betrübt über die Nachricht vom Tod des ehemaligen britischen Davis-Cup-Spielers und Kapitäns Bill Knight im Alter von 90 Jahren. Wir sprechen Bills Freunden und Familie unser Beileid aus.' Trainer Mark Petchey nannte ihn auf X 'einen der Größten aller Zeiten' und 'eine absolute Legende'. Sein ehemaliger Davis-Cup-Teamkollege Jeremy Bates lobte Knights Führungsqualitäten: 'Bill war ein wirklich engagierter und charismatischer Anführer... Niemand kümmerte sich mehr um die Spieler und das britische Tennis im Allgemeinen. Ich werde ihm für all die Hilfe und Unterstützung, die er mir gegeben hat, immer sehr dankbar sein.'