Der Kenya Wildlife Service hat den Leichnam des erfahrenen Trägers Samwel Macharia geborgen, der seit dem 23. Dezember auf der Sirimon-Shipton-Route am Mt Kenya vermisst wurde, im Hinde Valley nach einer 18-tägigen Suche unter harten Bedingungen. Dieses Update folgt auf umfangreiche Bemühungen mit Familienbitten und Verdacht auf höhenbedingte Erkrankung, wie zuvor berichtet.
Macharia, 35 Jahre alt mit 15 Jahren Erfahrung und auch als Guide bekannt, verschwand zwischen Old Moses und Shipton's Camps, während er mit Trägern, Guides und zwei japanischen Kunden unterwegs war. Er ließ seinen Ausweis, sein Telefon und Vorräte zurück, was eine massive Suche durch die KWS Mountain Search and Rescue Unit, die Nationalpolizei und die Familie - einschließlich Bruder Daniel Kagwaini und Tante Lucy Kagwaini - auslöste, die an Höhenhirnödem (HACE) dachten. Die Operation umfasste Shipton Camp, Austrian Hut, Mackinder's Valley, Sendeyo, Hinde Valley, Mintos und Timau Route und kämpfte gegen extremes Wetter und Gelände. Am 9. Januar 2026 wurden seine Überreste auf 4.300 m im Hinde Valley, abseits des Hauptpfads, gefunden. KWS erklärte: „Unmittelbar nach Erhalt des Berichts am 23. Dezember 2025 aktivierte KWS seine Mountain Search and Rescue Unit im Einklang mit ihrem Mandat, die Sicherheit der Besucher und die Notfallreaktion in geschützten Bergökosystemen zu gewährleisten.“ Die Behörde drückte ihr Mitgefühl für Macharias Familie, seine Kollegen-Träger und Guides sowie die Mt Kenya-Community aus. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren des Mt Kenya-Besteigens und die entscheidende Rolle von KWS bei Rettungsoperationen.