Business-Process-Outsourcing-Mitarbeiter in Metro Manila haben das Department of Labor and Employment aufgefordert, Unternehmen zu sanktionieren, die Arbeiter bei gefährlichen Wetterbedingungen zur Arbeit erscheinen lassen. In einem offenen Brief betonten sie die Risiken für das Leben und die Notwendigkeit von bezahltem Notfallurlaub. Die Arbeiter kritisierten die frühere Untätigkeit der Behörde während des Taifuns Tino.
In Manila, Philippinen, haben Business-Process-Outsourcing-Mitarbeiter (BPO) Alarm geschlagen über Unternehmen in Metro Manila, die trotz starker Regenfälle und Überschwemmungen weiterarbeiten und damit die Sicherheit des Personals gefährden. Die Arbeiter richteten einen offenen Brief an das Department of Labor and Employment (DOLE) und forderten Sanktionen gegen diese Firmen, um weitere Risiken zu verhindern.
Der Brief hebt hervor, wie mehrere BPO-Unternehmen einen 'Business-as-usual'-Ansatz beibehalten und das Personal zwingen, unter gefährlichen Bedingungen zu pendeln. 'Mehrere BPO-Unternehmen in Metro Manila setzen das Leben der Mitarbeiter aufs Spiel', erklärten die Beschäftigten. Sie verwiesen auf ähnliche Vorfälle während des Taifuns Tino, bei denen Verstöße gemeldet wurden, aber DOLE nicht reagierte, was zu Frustration unter den Arbeitern führte.
'Diese Stille und Untätigkeit zwingen uns, diese Probleme direkt der Öffentlichkeit vorzutragen. Wenn DOLE nicht hinter verschlossenen Türen zuhört, hören sie vielleicht zu, wenn die Arbeiter gemeinsam und online sprechen', heißt es im Brief. Die Mitarbeiter fordern 'sofortiges und entschlossenes Handeln von DOLE, um das Leben der Arbeiter zu schützen und Arbeitsrechte in Zeiten von Katastrophen durchzusetzen'. Sie riefen speziell BPO-Firmen auf, die Arbeit einzustellen und bezahlten Notfallurlaub während solcher Ereignisse zu gewähren.
Dieser Appell erfolgt inmitten anhaltender Wetterherausforderungen in der Region und unterstreicht Spannungen zwischen Geschäftskontinuität und Arbeitnehmerwohl in dem vitalen BPO-Sektor der Philippinen.