British Showjumping hat in diesem Jahr eine überarbeitete Wettbewerbsstruktur eingeführt, um das Para-Springreiten in Großbritannien zu fördern. Die Änderungen folgen auf Bedenken von Reitern hinsichtlich der seit der Pandemie rückläufigen Möglichkeiten. Neue Formate sollen die Teilnahme und die Flexibilität für die Wettbewerber erhöhen.
British Showjumping meldete einen deutlichen Aufschwung für das Para-Springreiten durch einen speziellen Kalender mit fünf mehrtägigen Wettbewerben. Diese Veranstaltungen gipfeln in den National Championships in Stoneleigh und einem Saisonfinale in der Arena UK im September. Offene Sektionen wurden zu bestehenden klassifizierten Wettbewerben hinzugefügt. Dieses Setup ermöglicht es den Reitern, innerhalb ihrer Klassen um Ligapunkte zu konkurrieren und gleichzeitig in offenen Sektionen auf verschiedenen Höhen anzutreten. Im vergangenen Monat fand ein zweitägiges Trainingslager im National Training Centre in Leicestershire statt. Die Trainerin Sarah Tubbs sagte, die Einheiten hätten neben Training und Workshops auch soziale Möglichkeiten geboten. Reiterinnen wie Claire Pope und Anna Hilton begrüßten die Entwicklungen, wiesen jedoch auf anhaltende Herausforderungen hin. Sie hoben die geringere Anzahl an Turnieren seit der Pandemie hervor und forderten eine bessere Kommunikation sowie mehr Veranstaltungsorte für Para-Prüfungen.