Activision veröffentlichte am 9. Juli Ports von Call of Duty: Black Ops und Black Ops 2 für PlayStation 4 und PlayStation 5. Spieler stießen schnell auf weit verbreitetes Cheating, das die Matches störte. Activision reagierte darauf, indem ausgewählte Playlists deaktiviert wurden.
Die Ports kosten jeweils 40 Dollar und enthalten weder kostenpflichtige DLC-Maps noch Quality-of-Life-Updates. Sie erschienen nach Leaks und einer vorherigen Bestätigung durch Activision. Xbox-Spieler konnten bereits seit Jahren über die Abwärtskompatibilität auf die Titel zugreifen, während dies PlayStation-Besitzern bis jetzt verwehrt blieb.
Cheater manipulierten Speicherdaten, um den maximalen Prestige-Rang zu erreichen, oder nutzten Exploits in Spielmodi wie Herrschaft. Einige Spieler erhielten negative Erfahrungspunkte, was ihre Konten auf Level minus eins festsetzte und das Matchmaking blockierte. In sozialen Medien geteilte Videoclips zeigten, wie Matches wiederholt pausierten, während der Host wechselte.
Am 13. Juli bestätigte Activision, dass betroffene Playlists deaktiviert wurden, während die Probleme untersucht werden. Die Schwierigkeiten spiegeln langjährige Exploits der ursprünglichen PlayStation 3- und Xbox 360-Versionen wider, die bis heute nicht behoben wurden.