Activision hat erste Schritte unternommen, um gegen weit verbreitetes Cheaten in den kürzlich veröffentlichten Black Ops 1- und 2-Ports für PlayStation 4 und 5 vorzugehen. Der Entwickler deaktivierte betroffene Playlists und implementierte einen serverseitigen Fix, nachdem Spieler häufige Begegnungen mit Hackern gemeldet hatten. Weitere Updates wurden in Aussicht gestellt.
Die Ports stiegen trotz eingeschränkter Funktionen und hoher Preise schnell an die Spitze der PS Store-Charts. Diese Popularität lockte jedoch Hacker an, die alte Schwachstellen aus den PS3- und Xbox 360-Versionen ausnutzten.
Hacker erreichten sofort die Höchststufen, stufteten andere Spieler unter Stufe eins zurück und verschafften sich unfaire Vorteile, wie etwa das Sehen durch Wände. Playlists wie Ground War und Domination waren am stärksten betroffen, was Activision dazu zwang, diese am Montag zu deaktivieren.
Die Playlists wurden am Dienstag als erste Phase der Fehlerbehebung wieder freigeschaltet. Activision spielte ein serverseitiges Update auf, das alle betroffenen Spieler auf Stufe 20 hob, und kündigte weitere Änderungen an.
Die Probleme resultieren aus Peer-to-Peer-Matchmaking und modifizierten PS4-Spielständen, die generationsübergreifend übertragen werden. Die Reaktionen der Spieler sind gemischt; einige fordern einen vollständigen Fortschritts-Reset, während andere jede Form von Reaktion begrüßen.