Bei dem Christopher Street Day in Berlin ist am Samstagabend ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren. Ein Mensch starb, mindestens 14 weitere wurden verletzt. Die Polizei sucht den flüchtigen Täter.
Gegen 22 Uhr fuhr ein weißer Wagen am Ahornsteig parallel zur Lennéstraße nahe dem Potsdamer Platz in die Menge. Das Fahrzeug kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer verließ den Wagen und flüchtete in unbekannte Richtung.
Polizeisprecher Florian Nath bestätigte einen Toten und mehrere lebensgefährlich Verletzte. Zeugen berichteten von Stichverletzungen. Die Ermittlungen prüfen eine mögliche zweite Tatphase mit einer Stichwaffe.
Regierender Bürgermeister Kai Wegner sprach von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“. Bundeskanzler Friedrich Merz nannte die Tat „abscheulich“. Der CSD wurde abgebrochen, über 2200 Polizisten waren im Einsatz.