Williams-Pilot Carlos Sainz gibt an, dass er seine Optionen in der Formel 1 über das Ende seines aktuellen Vertrags hinaus erst nach der Sommerpause ernsthaft prüfen wird. Der Spanier, der vor der Saison 2025 von Ferrari zum Team stieß, möchte sich voll und ganz auf die Verbesserung des aktuellen Boliden konzentrieren.
Sainz, dessen Vertrag bei Williams bis Ende 2026 läuft, erklärte gegenüber Reportern, er habe sein Team angewiesen, ihm bis zur Pause Freiraum zu geben. Er nannte intensive Simulatorarbeit und Besprechungen als Gründe, um Gespräche über Plätze bei der Konkurrenz aufzuschieben.
Der Williams-Wagen für 2026 ist mit Übergewicht und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit in die Saison gestartet. Sainz betonte, seine Priorität liege weiterhin darauf, dem Rennstall aus Grove dabei zu helfen, wieder siegfähig zu werden.
Teamchef James Vowles bestätigte, dass beim dieswöchigen Großen Preis von Großbritannien in Silverstone ein mittelgroßes Update-Paket eingeführt wird. Weitere Änderungen sind für Spa, Budapest und Zandvoort geplant, wobei zum Großen Preis von Aserbaidschan im September ein nahezu komplett neues Auto erwartet wird.
Sainz ergänzte, er habe sein Management gebeten, Vertragsdiskussionen vorerst auf ein Minimum zu beschränken, damit er sich auf den Erholungsprozess des Teams konzentrieren könne.