Williams-Pilot Alex Albon hat sich trotz eines schwierigen Starts optimistisch über das Potenzial des Teams für die Formel-1-Saison 2026 geäußert. Er bezeichnete den Fortschritt als einen graduellen Prozess vor dem anstehenden Upgrade für den Großen Preis von Miami. Teamchef James Vowles betonte die Bedeutung der aktuellen Pause für die weitere Entwicklung.
Alex Albon erklärte, dass Williams über erhebliches Potenzial verfüge, um während der F1-Saison 2026 voranzukommen, warnte jedoch, dass Verbesserungen Schritt für Schritt erfolgen würden. Im Podcast 'The Fast And The Curious' verwies er auf das hohe Anfangsgewicht des Autos und Entwicklungsverzögerungen, die dazu führten, dass private Testfahrten in Barcelona ausgelassen wurden. Das Team habe in den ersten drei Rennen zu kämpfen gehabt, bevor es in eine unerwartete April-Pause ging, um das FW48-Chassis zu verfeinern, so Albon. Er fügte hinzu, dass die Fabrik unter Hochdruck daran arbeite, das Auto bis zum Saisonende unter den neuen Regeln umzugestalten. Albon hob ein Upgrade-Paket für den Großen Preis von Miami vom 1. bis 3. Mai hervor und beschrieb es als eine Verbesserung, aber nicht als revolutionär. 'Es wird besser sein, aber es ist nicht die Neuerfindung des Rades', bemerkte er. Sein Ziel sei es, wieder in den Kampf im Mittelfeld einzusteigen und diesen anzuführen, wobei er die Schwierigkeit der Aufgabe einräumte. James Vowles, Teamchef von Williams, bekräftigte die Notwendigkeit, die Pause bestmöglich zu nutzen. In seinem 'Vowles Verdict' sagte er, dass jede Stunde zähle, um vor Miami die Wettbewerbsfähigkeit wiederzuerlangen. 'Wir sind eindeutig nicht so in die Saison gestartet, wie wir es wollten, daher geht es für uns in dieser Phase darum, zu bewerten, was wir tatsächlich ändern können', erklärte Vowles. Das in Grove ansässige Team zielt darauf ab, die Probleme Rennen für Rennen zu verringern, um sich für eine stärkere zweite Saisonhälfte zu positionieren.