Das Gesundheitssekretariat von Mexico-Stadt hat den Tod eines 14 Monate alten Babys durch Masern bestätigt, der im Dezember 2025 eintrat und am 10. Februar 2026 validiert wurde. Dies ist der erste Todesfall durch die Krankheit in der Hauptstadt inmitten eines nationalen Ausbruchs mit insgesamt 28 Todesopfern. Die Behörden verstärken Impfkampagnen, um Infektionen einzudämmen.
Das Gesundheitssekretariat von Mexico-Stadt (Sedesa) berichtete, dass das 14 Monate alte Mädchen im Dezember 2025 während der Feiertage starb, der Tod jedoch erst am Dienstag, dem 10. Februar 2026, nach einem epidemiologischen Prozess offiziell bescheinigt wurde. Sekretärin Nadine Gasman Zylbermann erklärte, dass Masern zunächst nicht auf der Sterbeurkunde standen und zusätzliche Untersuchungen zur Bestätigung erforderlich waren. „Dieses Verfahren wird angewendet, wenn die Ursache nicht sofort identifiziert wird“, erläuterte die Beamtin. Bisher gibt es in CDMX 184 bestätigte Masernfälle, davon 140 epidemiologisch aktiv, mit 14 Hospitalisierungen und diesem einen Todesfall. Einige Fälle betreffen Personen aus dem Bundesstaat Mexico, die in der Hauptstadt versorgt wurden. Länderschon gibt es im Ausbruch von 2025 bis 2026 8.899 Fälle mit 28 Todesopfern in sieben Bundesstaaten: Chihuahua (21), Jalisco (2) und je einem in Sonora, Durango, Michoacán, Tlaxcala und CDMX. Parallel dazu meldete Durango am 10. Februar 2026 den Tod eines 8-jährigen Jungen durch Masernkomplikationen. Der lokale Gesundheitssekretär Moisés Nájera Torres sagte, das Kind aus El Mezquital sei schwer in das Mutter-Kind-Krankenhaus eingeliefert worden nach einer Infektion, die wahrscheinlich während einer Familienreise in Sinaloa erworben wurde. Die Familie arbeitet als Tagelöhner. Als Reaktion auf den Ausbruch hat CDMX 21 Impfstationen mit verlängerten Öffnungszeiten bis 23 Uhr eingerichtet, mit Priorität für Kinder von 1 bis 9 Jahren und Erwachsene bis 49 Jahre ohne vollständigen Impfschema. Die Bürgermeisterin von Mexico-Stadt, Clara Brugada, forderte auf, die „Tür vor Masern zu schließen“ durch Impfungen. Präsidentin Claudia Sheinbaum kündigte Verstärkungen der nationalen Strategie an und betonte, dass „genügend Impfstoff vorhanden“ sei und Impfungen in Ausbruchgebieten notwendig seien. Experten wie Alejandro Macías betonen die Impfung als Schlüsselfmaßnahme und weisen darauf hin, dass Masken „sehr wenig Nutzen“ gegen dieses hoch ansteckende Virus haben, das das Immunsystem schwächt und Komplikationen wie Lungenentzündung, Enzephalitis und Erblindung verursacht, insbesondere bei Kindern unter 5 Jahren und Erwachsenen über 30.