Trümmerteile einer chinesischen Chang Zheng 4B-Rakete zogen am Samstag, den 4. April, um 0:41 Uhr eine leuchtende Spur über die argentinische Patagonia. Hunderte Augenzeugen in Städten wie Bariloche, General Roca und Viedma hielten das Ereignis mit ihren Handys fest. Experten bestätigten, dass es sich um einen geplanten Wiedereintritt in die Atmosphäre ohne Sachschäden handelte.
Ein leuchtender Schweif zog am Samstag, den 4. April, um 0:41 Uhr über den Nachthimmel der Provinz Río Negro in der argentinischen Patagonia. Die Stufe der chinesischen Chang Zheng 4B-Rakete, auch bekannt als Long March, trat wieder in die Erdatmosphäre ein und zerfiel aufgrund der Reibung mit den oberen Schichten vollständig. Das Ereignis war von mehreren Städten in Patagonia aus zu sehen, darunter Bariloche, General Roca und Viedma. Hunderte Anwohner nahmen es auf Videos auf, die Feuerspuren und helle Blitze zeigten. Im Gegensatz zu einem Meteoriten wies das Objekt eine fortschreitende Fragmentierung und eine geringere Geschwindigkeit auf, was es als künstlichen Boliden kennzeichnet. Spezialisten für Weltraumüberwachung erklärten, dass die Rakete, die Ende Dezember 2025 gestartet wurde, ihre orbitale Mission vor dem Wiedereintritt abgeschlossen hatte. Die Behörden bestätigten, dass es zu keinen Schäden oder Trümmerfällen in bewohnten Gebieten kam, da das meiste Material in der Luft verglühte. Dies ist ein routinemäßiger Entsorgungsprozess für chinesische Raketenstufen nach dem Aussetzen von Satelliten in den Orbit. Fachquellen schlossen jeden Notfall aus.