Aufbauend auf dem Game-of-the-Year-Sweep von Clair Obscur: Expedition 33 bei The Game Awards 2025 – wie zuvor berichtet – zog die Zeremonie Kritik für kommerziellen Übermut und Snubs auf sich, während sie große Reveals für 2026 enthüllte.
Moderiert von Geoff Keighley in Los Angeles am 12. Dezember, holte Clair Obscur: Expedition 33 bei The Game Awards 2025 insgesamt neun Auszeichnungen ein und stärkte den zuvor betonten Indie-Schub. Nominierungen für Hades 2 und Hollow Knight: Silksong unterstrichen den Wandel weg von der AAA-Dominanz.
Der Event stieß jedoch auf scharfe Kritik, da Werbung dem Verdienst vorgezogen wurde. Präsentatoren pushten Tie-ins wie einen Street-Fighter-Film mit Bezug zu No Man's Sky sowie Trailer für Resident Evil Requiem (Leon Kennedy kehrt zurück), das erste James-Bond-Spiel seit 2012, Divinity von Larian Studios und eine Star-Wars-Old-Republic-Fortsetzung. Fehlende Updates zu Kingdom Hearts 4 und Half-Life 3 fachten Frustration an, ebenso wie null Nominierungen für The Hundred Line: Last Defense Academy – gelobt für seine 100 Enden, die mit Baldur’s Gate 3 mithalten.
Kuriosa waren Musical-Nummern von Disneys Miss Piggy und Rolf the Dog, kontrastiert durch ein beeindruckendes Orchester-Medley der Nominierten-Tracks. Medien wie The AV Club brandmarkten es als „totalen Betrug“, doch die Nacht bekräftigte das Indie-Potenzial für 2026.