Nach dem Dominieren der Game Awards 2025 mit rekordverdächtigen neun Siegen —einschließlich Game of the Year— sorgt Clair Obscur: Expedition 33 weiter für Aufsehen, mit 5 Millionen Verkäufen, Fan-Cosplay-Begeisterung, Gesprächen über eine Kinoverfilmung und Indie-Bestätigung inmitten der Branchenunruhen.
Rückblick auf Rekordsiege
Clair Obscur: Expedition 33, das Debüt-Turn-based-RPG von Sandfall Interactive, räumte bei den Game Awards 2025 in neun Kategorien ab: Game of the Year, Best Game Direction, Best Narrative, Best Art Direction, Best Score and Music, Best Performance (Jennifer English als Maelle), Best Independent Game, Best Debut Indie Game und Best RPG. Es besiegte Schwergewichte wie Death Stranding 2 und Donkey Kong Bananza.
Reflexionen der Entwickler
Studio-Gründer Guillaume Broche scherzte bei der Game-of-the-Year-Überreichung: „Was für eine seltsame Zeitleiste für uns“, und dankte seinem 30-köpfigen Team, YouTube-Tutorials und Spielern. Der französische Präsident Emmanuel Macron lobte die „französische Kühnheit“ des Titels.
Kulturelle und branchenweite Auswirkungen
In der postapokalyptischen Lumiere (inspiriert vom Pariser Belle Époque) angesiedelt mit innovativem Rhythmus-Parry-Kampf, hat das Spiel Fan-Cosplays auf Conventions ausgelöst und Diskussionen über eine Kinoverfilmung. Sein Erfolg unterstreicht die Widerstandsfähigkeit von Indies gegenüber Massenentlassungen in Großstudios und beweist, dass spielergetriebene Hits gedeihen können.