Der Basketballtrainer Cláudio Mortari, der die brasilianische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1980 leitete, starb am Donnerstag (25.) in São Paulo im Alter von 77 Jahren. Seine Familie kündigte den Tod über seine Social Media an, ohne die Ursache offenzulegen, erwähnte jedoch Gesundheitsprobleme. Mortari hinterlässt ein siegreiches Erbe im brasilianischen Sport.
Cláudio Mortari, geboren 1948 in São Paulo, hatte eine kurze Karriere als Basketballspieler, bevor er mit 25 Jahren Trainer wurde. Über fünf Jahrzehnte leitete er prominente Teams wie Palmeiras, Sírio, Corinthians, Flamengo und Pinheiros.
Sein emblemistischster Erfolg kam 1979, als er Sírio zum Titel im Interclub-Weltmeisterschaft führte, dem ersten Klub-Weltmeistertitel für ein brasilianisches Team. Mortari sammelte zudem fünf brasilianische Titel, acht Paulisten und drei südamerikanische Titel in seiner Karriere.
Für die brasilianische Männernation übernahm er 1980 bei den Olympischen Spielen in Moskau das Ruder und sicherte den fünften Platz. Der ehemalige Trainer ist der Vater von Bruno Mortari, der das Basketballteam von São Paulo von 2021 bis 2024 trainierte.
Mortaris Tod wurde von seiner Familie auf seinem Instagram-Account bestätigt, wobei sie seinen Einfluss auf den brasilianischen Basketball hervorhoben, aber keine Details zur Ursache nannten, nur ungenannte Gesundheitsprobleme erwähnten.