Der argentinische Fußballverband (AFA) kündigte mit tiefer Trauer den Tod von Omar Souto, dem historischen Manager der Nationalmannschaften, im Alter von 73 Jahren an. Souto war eine Schlüsselfigur im argentinischen Fußball und begleitete Generationen von Spielern von der Jugend bis zu Weltmeistern. Sein Vermächtnis umfasst herzerwärmende und entscheidende Momente, wie die erste Nominierung von Lionel Messi.
Omar Souto, bekannt als 'Papúa', starb am 23. November 2025, wie die AFA in ihren sozialen Medien bestätigte. Die Organisation erklärte: „Mit enormer Trauer und Schmerz kündigt der argentinische Fußballverband den Tod von Omar Souto, historischem Manager der argentinischen Nationalmannschaften, an. Einfach danke, Omar. Danke für deine Solidarität, dein unübertroffenes Engagement für die albiceleste“.
Über Jahrzehnte war Souto eine Säule im Komplex von Ezeiza, als Vertrauter und Vaterfigur für Spieler wie Lionel Messi und Emiliano 'Dibu' Martínez. Er leitete Messis erste Nominierung für die U-20-Mannschaft. In einem Interview mit TyC Sports erzählte Souto: „Ich dachte, sein Name sei Leonardo, weil alle ihn Leo nannten. Ich ging zu einem Münztelefon in Monte Grande und bat um das Telefonbuch der Stadt Rosario, wo alle Messis waren. Ich rief die Großmutter an, die mir die Nummer des Onkels gab, als ich ihn anrief, gab er mir die des Vaters, der beim Anruf sagte: ‚Endlich rufen sie ihn. Mein Sohn will für die argentinische Nationalmannschaft spielen‘“. Seine Bindung zu Messi wuchs: Er posierte umarmend auf dem offiziellen Foto der Copa América 2021 und erschien in Videos der Feiern bei der WM 2022 in Katar mit Antonela Roccuzzo und den Kindern des Kapitäns.
Souto motivierte auch Martínez in schweren Zeiten: „Ich gebe dir die Tickets, aber versprich mir, dass du sie nächstes Mal nicht mehr verlangst: Ich sehe dich als Torwart der Nationalmannschaft“. Er lieh Carlos Bilardo seine Jacke für die Vorstellung von Diego Maradona als Trainer. Seine Nähe zum Kader zeigte sich in viralen Streichen, wie als Sergio Agüero und Ángel Di María ihn vor der WM 2018 in Russland im Bus weckten.
Vor Jahren zwang ihn eine Krankheitsdiagnose, die Reisen einzustellen, aber er blieb in Ezeiza. Im letzten Jahr rührte er alle, als er im Rollstuhl beim Training auftauchte, wo Lionel Scaloni, Pablo Aimar und Walter Samuel das Training unterbrachen, um ihn zu umarmen. Souto arbeitete bis zum Schluss, hinterlässt eine Lücke im argentinischen Fußball.