Portrait of Haroldo Costa, Brazilian actor and carnival commentator, in samba attire amid Rio Carnival, honoring his cultural legacy.
Portrait of Haroldo Costa, Brazilian actor and carnival commentator, in samba attire amid Rio Carnival, honoring his cultural legacy.
Bild generiert von KI

Haroldo Costa, Schauspieler und Karnevalsexperte, stirbt mit 95

Bild generiert von KI

Haroldo Costa, Schauspieler, Regisseur und Karnevalskommentator, starb am Samstag (13/12) im Alter von 95 Jahren in Rio de Janeiro. Seine Familie kündigte den Tod in sozialen Medien an, ohne die Ursache zu nennen, und hob seine lange Karriere bei der Wertschätzung schwarzer Kultur und Samba hervor. Seine Laufbahn umfasst Pionierrollen im Theater und Beiträge zur Erhaltung des Karnevalsgeistes Rios.

Haroldo Costa, geboren in Rio de Janeiro, baute eine Karriere über sieben Jahrzehnte auf, gewidmet darstellenden Künsten, Fernsehen und Karneval. Er begann im Teatro Experimental do Negro, gegründet von Abdias do Nascimento in den 1940er Jahren, und ersetzte 1947 einen Kollegen in dem Stück 'O Filho Pródigo' von Lúcio Cardoso, an der Seite von Figuren wie Ruth de Souza und Milton Gonçalves. Er war der erste schwarze Schauspieler, der Jesus in 'O Auto da Compadecida' von Ariano Suassuna darstellte, und spielte in 'Orfeu da Conceição' von Vinicius de Moraes, wodurch er zum ersten schwarzen Darsteller am Theatro Municipal von Rio wurde.

Im Kino inszenierte er 1958 'Pista de Grama' mit Paulo Goulart und Yoná Magalhães, mit dem Lied 'Eu Não Existo sem Você' von Tom Jobim und Vinicius de Moraes, gesungen von Elizeth Cardoso und João Gilberto. Er spielte in 'O Pagador de Promessas' (1962) und 'Xica da Silva' (1976). Bei TV Globo inszenierte er Musicals und Studio-Shows mit Dercy Gonçalves, Chacrinha und Moacyr Franco und trat in der Serie 'Chiquinha Gonzaga' 1999 auf.

Beeinflusst von seinem Vater widmete sich Costa dem Karneval von Rio und gehörte dem Jurypanel der Liga Independente das Escolas de Samba (Liesa) an. Er verfasste Bücher wie 'Salgueiro: Academia de Samba' (1984), '100 Anos de Carnaval no Rio de Janeiro' (2001) und 'Salgueiro - 50 Anos de Glória', die jeden Umzug der Schule seit 1953 chronografisch festhalten, mit Texten, Noten und Fotos. 2023 half er bei der Kuratierung der Ausstellung 'Heitor dos Prazeres é Meu Nome' im Centro Cultural Banco do Brasil in Rio. Er war Thema des Dokumentarfilms 'Haroldo Costa, O Nosso Orfeu' (2015) von Silvio Tendler.

Sein Tod nach einer kürzlichen Krankenhausaufnahme wegen altersbedingter Gesundheitsprobleme wurde von seiner Familie angekündigt: „A família do Haroldo Costa vem informar a todos o seu falecimento na data de hoje. Em breve iremos dar as informações sobre velório e sepultamento“. Die Sambaschule Salgueiro trauerte: „Haroldo foi muito mais do que um intelectual. Foi memória viva, foi guardião da nossa história, foi voz firme na defesa do samba, do Carnaval e da cultura afro-brasileira. [...] O Salgueiro se curva. O pavilhão se entristece. E a memória agradece“. Costa sagte: „Acho que a definição mais correta do brasileiro é feita através do carnaval, eu acredito piamente nisso“.

Was die Leute sagen

Die Reaktionen auf X zum Tod von Haroldo Costa mit 95 Jahren sind überwiegend trauervoll und respektvoll, wobei Nutzer aus Sambakreisen, Politiker und Medien seine Pionierrollen im Theater, in der schwarzen Kultur, der Sambapflege und Karnevalskommentierung loben und sein bleibendes Erbe betonen.

Verwandte Artikel

Dramatic photo of carnavalesco André Rodrigues amid Portela's troubled Carnival parade on Sapucaí Avenue, symbolizing his resignation after technical issues and personal attacks.
Bild generiert von KI

Carnavalesco von Portela tritt nach problematischem Umzug zurück

Von KI berichtet Bild generiert von KI

André Rodrigues kündigte seinen Rücktritt von der Sambaschule Portela weniger als 24 Stunden nach einem von technischen Problemen geprägten Umzug auf der Avenida Marquês de Sapucaí an. Der Carnavalesco nannte übermäßige Verantwortungen und persönliche Angriffe, einschließlich gegen seine vier Monate alte Tochter, in einem Instagram-Post. Portela bestätigte das Ende des Zyklus des Künstlers in einer offiziellen Erklärung.

Nelson Rodrigues Filho, bekannt als Nelsinho, starb im Alter von 80 Jahren in Rio de Janeiro an Lungenentzündung und Harnwegsinfektion, verschlimmert durch Folgen eines Schlaganfalls. Ingenieur und Journalist, widmete er sich der Erhaltung und Adaption der Werke seines Vaters, des renommierten Dramatikers Nelson Rodrigues, und prägte die brasilianische Kultur durch theater- und karnevalistische Initiativen.

Von KI berichtet

Der Dramatiker Manoel Carlos, bekannt als Maneco und Schöpfer der ikonischen Helenas in Globo-Novela, starb am Samstag (10. Januar) im Alter von 92 Jahren in Rio de Janeiro. Er war im Copa Star Krankenhaus in Copacabana zur Behandlung von Parkinson interniert. Der Tod wurde von der Produktionsfirma seiner Tochter Júlia Almeida bestätigt.

Lucas Capri veröffentlichte einen emotionalen Tribut an seinen Vater, den Schauspieler Herson Capri, am Tag, an dem sein Herzinfarkt öffentlich wurde. Der 74-jährige Veteran erholt sich, wird aber auf ärztlichen Rat Theateraufführungen aussetzen.

Von KI berichtet

Bia Lula, Enkelin von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, nahm an der technischen Probe der Acadêmicos de Niterói im Sapucaí am Freitag, den 30. Juni, teil, einer Schule, die ihren Karnevals-Zug ihrem Großvater widmen wird. Die Veranstaltung enthielt Provokationen gegen Jair Bolsonaro, und ein Abgeordneter hat geklagt, um öffentliche Finanzierung für die Gruppe zu stoppen.

Schauspielerin Maria Ribeiro, bekannt für ihre ikonische Rolle in „Vidas Secas“ (1963), starb am 29. Dezember 2024 im Alter von 102 Jahren in Genf, Schweiz, nach einem Schlaganfall. Geboren im Sertão von Bahia, führte sie ein Leben voller Wendungen, von der ländlichen Arbeit zur Leinwand, und debütierte mit 40 Jahren ohne vorherige Erfahrung.

Von KI berichtet

Die Sambaschule Acadêmicos de Niterói zog am Sonntag, dem 15. Februar 2026, auf der Sapucaí mit einem Enredo zu Ehren von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva auf, was Vorwürfe früher Wahlpropaganda und religiöser Diskriminierung gegen Evangelikale auslöste. Die Opposition wandte sich an Gerichte und PGR, während die PT die künstlerische Autonomie der Schule verteidigte. First Lady Janja Lula da Silva zog sich kurz vor dem Umzug zurück.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen