Colgas und Ladrillera Santafé haben den Betrieb eines Solarparks in Soacha, Cundinamarca, mit einer Investition von 16 Milliarden Pesos aufgenommen. Das Projekt erzeugt 5,4 MWp und zielt darauf ab, die Energiekosten der Ziegelfabrik um bis zu 30 % zu senken und jährlich mindestens 1.400 Tonnen CO2-Emissionen einzusparen.
Colgas und Ladrillera Santafé haben am 22. April einen der größten Solarparks in Cundinamarca im Standort Soacha eingeweiht. Dieses Eigenerzeugungsprojekt mit einer gemeinsamen Investition von 16 Milliarden Pesos produziert mittels Photovoltaikmodulen eine Spitzenleistung von 5,4 Megawatt. Juan Fermín Restrepo, Geschäftsführer von Ladrillera Santafé, betonte die Nachhaltigkeitsvorteile des Projekts. „Wir sind der Meinung, dass ein Projekt wie dieses, bei dem zwei Solarparks den Betrieb des Unternehmens unterstützen, aus Sicht der Nachhaltigkeit sehr wichtig für uns war“, erklärte er. Der Park wird den Ausstoß von mindestens 1.400 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Didier Builes, Präsident von Colgas, merkte an, dass das System 30 % des Stromverbrauchs der Ziegelfabrik aus dem Netz ersetzt, der für Büros und Anlagen genutzt wird. „Die wirtschaftliche Auswirkung ist bedeutend, da der Energieverbrauch etwa 25 % unserer Kostenstruktur ausmacht. Eine Reduzierung um 30 % ist dabei sehr wichtig“, fügte Restrepo hinzu. An der Einweihungsveranstaltung nahmen der Bürgermeister von Soacha, Víctor Julián Sánchez Acosta, und Milena Fonseca, die Sekretärin für nachhaltige Energie und Bergbau von Cundinamarca, teil, die ihre Unterstützung für solche Initiativen zum Ausdruck brachten.