Die kolumbianische Nationalpolizei hat am Montag, den 4. Mai, Jorge Espinoza Peña, bekannt als „El Alex“ und mutmaßlicher Finanzoperator des Sinaloa-Kartells, festgenommen. Die Vereinigten Staaten fordern seine Auslieferung aufgrund von Vorwürfen im Zusammenhang mit Fentanylhandel. Die Festnahme erfolgte in Zusammenarbeit mit der kolumbianischen Generalstaatsanwaltschaft und dem FBI.
Die kolumbianische Nationalpolizei nahm am Montag, den 4. Mai, in Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft und dem Federal Bureau of Investigation (FBI) der USA Jorge Espinoza Peña, alias „El Alex“, fest. Er wird als finanzielles und logistisches Bindeglied für das Sinaloa-Kartell identifiziert.
Espinoza Peña sieht sich einem Auslieferungsersuchen gegenüber, das im September 2025 von einem Bezirksgericht in New York erlassen wurde. Die Behörden werfen ihm Verschwörung zur Begehung von Verbrechen sowie illegalen Drogenhandel, insbesondere mit Fentanyl, vor. Er hielt sich in Kolumbien auf, um sich vor Operationen in Sinaloa zu verstecken und die Verbindungen zu lokalen kriminellen Gruppen zu stärken, die in den Handel mit synthetischen Drogen verwickelt sind.
Beamten zufolge versetzt die Festnahme den internationalen Finanzierungs- und Vertriebsnetzwerken des Sinaloa-Kartells einen schweren Schlag. Das Verfahren für seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten, wie von der US-Regierung gefordert, ist eingeleitet.