Die Nominierung der Kongress-Kandidatin Meenakshi Natarajan für einen Rajya-Sabha-Sitz aus Madhya Pradesh wurde am Montag abgelehnt, nachdem der Wahlleiter einen Einspruch der BJP wegen einer angeblich unvollständigen eidesstattlichen Erklärung aufrechterhalten hatte.
In Bhopal wies der Parlamentssekretär Arvind Sharma, der als Wahlleiter fungierte, am Montag die Nominierungspapiere von Meenakshi Natarajan zurück. Die BJP-Führungskräfte Mahesh Kewat und Rahul Kothari hatten eingewandt, dass sie Einzelheiten einer gegen sie in Hyderabad eingereichten Privatklage gemäß Abschnitten der Bharatiya Nyaya Sanhita verschwiegen habe. Natarajan erklärte, es habe sich dabei lediglich um eine rechtliche Mitteilung im Vorfeld eines Gerichtsverfahrens gehandelt, die keiner Offenlegung bedurfte. Sie warf der BJP vor, nach der Erkenntnis, dass die Kongress-Abgeordneten geeint seien, vom Stimmenraub zum Sitzraub übergegangen zu sein. Kongress-Führungskräfte unter der Leitung von K.C. Venugopal veranstalteten einen Sitzstreik vor dem Büro der Wahlkommission in Neu-Delhi. Ministerpräsident Mohan Yadav begrüßte die Prüfung und sagte, die Partei habe den Wahlleiter bewusst im Unklaren gelassen.