Die Kongresspartei hat angekündigt, nach der Ablehnung der Nominierung von Meenakshi Natarajan für einen Rajya-Sabha-Sitz aus Madhya Pradesh rechtliche und politische Schritte einzuleiten. Die BJP-Kandidaten wurden am 11. Juni 2026 für gewählt erklärt, da es keine Gegenkandidaten gab.
Der Kongress gab diese Entscheidung nach einem Treffen hochrangiger Führungskräfte am 11. Juni 2026 bekannt. Rahul Gandhi warf der Wahlkommission Voreingenommenheit vor und bezeichnete die Ablehnung als einen Fall von „Sitz-Diebstahl“. Die Partei plant eine landesweite Kampagne zu Themen wie Inflation, Arbeitslosigkeit und Prüfungslecks.
Die BJP-Kandidaten Tarun Chug, Rajneesh Agrawal und Mahesh Kewat erhielten ihre Wahlscheine, nachdem sie mangels Gegenkandidaten für gewählt erklärt worden waren. Der Wahlleiter hatte die Nominierung von Frau Natarajan aufgrund eines Einspruchs der BJP bezüglich eines angeblich nicht offengelegten Verfahrens in Hyderabad zurückgewiesen.
Kongress-Führungskräfte, darunter Mallikarjun Kharge und Digvijaya Singh, kritisierten den Schritt. Die Partei erklärte, sie werde den Fall vor Gericht bringen und die Präsidentin Droupadi Murmu um Vermittlung ersuchen. Eine drei- bis viermonatige Kampagne soll voraussichtlich Ende Juni beginnen.