Der hochrangige Kongress-Führer KC Venugopal hat den Chief Minister von Karnataka Siddaramaiah aufgefordert, die laufenden Abrissaktionen nahe dem Dorf Kogilu bei Bengaluru mit Mitgefühl zu handhaben. Die Aktion hat interne Parteikonflikte und Proteste ausgelöst und Kritik von Oppositionellen hervorgerufen. Siddaramaiah und Vizeministerpräsident DK Shivakumar haben die Maßnahmen als notwendig verteidigt, um illegale Besetzungen zu räumen.
Die Abrissaktion im Dorf Kogilu bei Bengaluru ist zu einem Brennpunkt in der Karnataka-Politik geworden. Sie wurde eingeleitet, um illegale Besetzungen auf öffentlichem Land zu räumen, hat aber die Unterkünfte von Migrantenarbeitern betroffen und zu weit verbreiteten Protesten von Gruppen wie der Social Democratic Party of India (SDPI) geführt. Innerhalb der regierenden Congress-Partei in Karnataka sind Spannungen aufgetreten, da führende Politiker einen humaneren Ansatz fordern.
KC Venugopal, Generalsekretär des Congress, forderte Siddaramaiah auf, mit Mitgefühl zu handeln und wies auf die Notwendigkeit von Vorsicht bei solchen Operationen hin. Dieser interne Dissens unterstreicht die politischen Herausforderungen für die Landesregierung. Ministerpräsident Siddaramaiah und Vize-Ministerpräsident DK Shivakumar haben die Baggeraktionen jedoch entschieden verteidigt und betonten den Schutz öffentlichen Landes vor unbefugten Besetzungen.
Die Kontroverse hat Karnataka überschritten, wobei Kerala-Ministerpräsident Pinarayi Vijayan die Abrisse als anti-minderheitenpolitisch kritisierte. Oppositionsparteien haben das Thema aufgegriffen und Forderungen nach Rechenschaftspflicht und fairer Behandlung der Betroffenen verstärkt. Die Ereignisse vom 28. Dezember 2025 verdeutlichen das fragile Gleichgewicht zwischen städtischer Entwicklung und sozialem Wohlergehen in Indiens rasch wachsenden Städten.