Zusammenstöße brachen in Karnatakas Ballari zwischen BJP- und Kongressanhängern wegen der Aufhängung eines Banners aus und eskalierten zu Steinwürfen und mutmaßlichem Schießen. Die Polizei setzte Lathi-Charges ein, um die Lage zu kontrollieren. Gerüchte über einen Toten kursierten, wurden aber von den Behörden nicht bestätigt.
Spannungen flammten am Donnerstag in Ballari, Karnataka, auf, als Anhänger des BJP-Abgeordneten Janardhana Reddy und des Kongress-Abgeordneten Bharath Reddy um das Aufhängen von Bannern vor Reddys Wohnsitz im Stadtteil Avambhavi stritten. Was als verbale Auseinandersetzung begann, wurde schnell physisch, wobei beide Seiten angeblich Steine warfen. Videos in sozialen Medien zeigten einen privaten Wachmann, der inmitten des Chaos Schüsse in die Luft abfeuerte.
Der Vorfall ereignete sich vor der geplanten Enthüllung einer Valmiki-Statue am 3. Januar. Vor Reportern warf Janardhana Reddy Bharath Reddy, dessen Helfer Satish Reddy und Bharath Reddys Vater Nara Suryanarayana Reddy eine Mordverschwörung vor. Er behauptete, dass bei seiner Ankunft aus Gangavathi Schützen, die mit Satish Reddy verbunden seien, vier bis fünf Schüsse abgefeuert hätten, und zeigte die Kugeln als Beweis. Reddy beschuldigte die Opposition weiter, unter dem Deckmantel der Statuenfeier die Stadt "anzuzünden", indem sie Kriminelle zur Einschüchterung einsetzten.
Die Polizei eilte an den Ort, wurde aber selbst mit Steinen beworfen, was zu Lathi-Charges und Tränengaseinsatz führte, um die Menge zu zerstreuen. Verstärkungen wurden mobilisiert und die Sicherheitsmaßnahmen verschärft, um weitere Eskalation zu verhindern. Während Gerüchte und ein Bericht von einem Getöteten beim Schießen sprachen, bestätigte die Polizei keine Opfer. Ermittlungen zur Klärung des Ablaufs und der Vorwürfe laufen.