Ein Bundesgericht in Abuja hat die endgültige Einziehung von 48 Immobilien, die mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt Abubakar Malami in Verbindung stehen, zugunsten der Bundesregierung angeordnet.
Die Wirtschafts- und Finanzkriminalitätskommission (EFCC) erwirkte den Beschluss am Mittwoch von Richterin Joyce Abdulmalik. Die Richterin urteilte, dass der begründete Verdacht bestehe, die Vermögenswerte seien Erträge aus rechtswidrigen Aktivitäten.
Zu den Immobilien gehören die Rayhaan University im Bundesstaat Kebbi sowie deren Campusgelände, das Rektoratsgebäude und der Radiosender. Weitere Vermögenswerte umfassen Hotels, Geschäftszentren, Wohnanlagen, Tankstellen und Fabriken in Abuja, Kano und Kebbi.
Der Fall begann mit einer einstweiligen Verfügung am 6. Januar 2026. Malami und 14 weitere Antragsgegner hatten die Maßnahme angefochten, konnten jedoch die legale Herkunft der Mittel nicht nachweisen.